Montessori Kosmische Erziehung
Es geht bei der Montessori Pädagogik, entwickelt von Maria Montessori eine italienische Ärztin, um die Fragen der Kinder nach dem Woher und Warum. In dieser sogenannten kosmischen Erziehung werden durch Erzählungen, Bildtafeln und einfache Versuche auf kindgemäße Weise versucht Fragen zu beantworten.
Das oberste Lernziel ist dem Kind eine Vision von der Ordnung der Dinge zu vermitteln, vom Atom bis zum Weltall und wie alles miteinander verbunden ist. Das Kind soll sich absolut auf etwas konzentrieren, wenn alle Bedingungen dafür gegeben sind. Zu diesen Bedingungen gehören die vorbereitende Umgebung und das Wissen des Erziehers über die Lernphase des Kindes. Die Umgebung lässt sich in eine räumlich vorbereitende und in eine sachlich vorbereitende Umgebung untergliedern. Die sachlich vorbereitete Umgebung besteht aus Lernmaterialien und fordert das Kind zum selbstständigen Handeln. Wenn dies möglich ist, ist es dem Kind gegeben, sich ganz allein auf dieses Thema zu konzentrieren, es kommt in einen Zustand der inneren Ruhe und Ausgeglichenheit. Und gerade in diesem Zustand kann das Kind den größtmöglichen Lernerfolg erzielen.
Der Aufbau eines sachkundigen Wissensschatzes ist jedoch nur ein Aspekt der Kosmischen Erziehung. Im Wesentlichen geht es um die Verankerung einer kosmischen Sicht, um das Erkennen der engen Beziehungen zwischen den Lebewesen und ihrer Umwelt und die besondere, verantwortungsvolle Stellung des Menschen im Kosmos.